[uplug] An die Druck&Satz Experten ... verdaubare PDF

Thomas Orgis thorgis at rz.uni-potsdam.de
So Jun 16 23:31:06 CEST 2013


Hallo,

es ist Zeit, mich mal mit einer Frage an die Liste zu wenden. Wer mich
kennt, weiß, dass ich generell versuche, unnötige Papierverschwendung
zu vermeiden. Also will ich möglichst viel auf elektronischen Geräten
lesen, speziell diese Dingelchen mit der elektrostatisch verbastelten
Tinte, also eInk. Um nicht auszuschweifen, die Problemstellung:

Es gilt, akademische PDF halbwegs schnell durchblättern zu können. Die
Zeit zur Darstellung ist aber kaum kalkulierbar, wenn es etwas
heftigere Graphiken gibt. Tatsächlich sind mein Problem hier
Vektorgraphiken, die im Extremfall einfach eine Unmenge von einzelnen
Punkten in einem Plot beinhalten.

In einem solchen Fall ist es schneller, einfach eine Bitmap mit
meinetwegen 300 dpi zu haben (Bildschirm hat ca. 150 dpi, so bleibt
also noch etwas für Zoom). Mitunter ist auch 600 dpi noch tragbar. Auf
jeden Fall kann man da den Schlimmstfall kalkulieren und muss nicht
mitunter eine Stunde warten, bis jedes Graphikobjekt gezeichnet ist.
Ich habe mal mit solchen Plots einen Posterdrucker für über 2 Stunden
lahm gelegt --- und das war ein ausgewachsener PC mit dem
HP-Druckertreiber, der da schwitzte! Hier geht es um ARM Maschinchen
mit maximal 800 MHz.

Was ich idealerweise nun suche, ist ein Weg, in einer bestehenden PDF
die Vektorgraphiken vom Text zu unterscheiden und als Bitmaps zu
rastern (Bonuspunkt: nur die fiesen Vektorgraphiken automatisch
erkennen). Was ich schon probiert habe, ist die komplette Wandlung in
DjVu, was auf dem Lesegerät recht fix ist, aber den Text auch rastert.
Da leidet letzterer etwas drunter. Textqualität will man aber auf einem
eInk-Lesegerät echt nicht einbüßen.

Hat einer unserer Dokumentenexperten hier eine Idee? Wenn es um meine
eigenen Arbeiten geht, klar, kann ich aus PDF/EPS PNG erzeugen und
latex die nutzen lassen. Aber wie bekommt man ein fertiges PDF für
schmalbrüstige CPUs optimiert?


So denn,

Thomas

-- 
Thomas Orgis, Student der Physik. Ansonsten Mensch.
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