[uplug] Re: system-Notstand

Sebastian Zschernig zscherni at arcor.de
Fr Jan 28 14:56:23 CET 2011


Hallo,

danke für die Tips,

anhand der logs habe ich herausgefunden, dass beim audacity-
Installationsprozess die libstdc++44-4.4.1_20090817-2.3.4.i586 gelöscht 
(und durch eine neuere ersetzt) wurde.
Habe zwar auf der Konsole versucht dies rückgängig zu machen, aber 
trotzdem kam kein gdm mehr.

Mittlerweile läuft 11.3 - mal schauen, was ich alles nachjustieren muss 
(Drucker, Scanner, ...).

Gruß

Sebastian



-- 
Die Ideen, die das Wesen und Leben eines Menschen bestimmen, sind in ihm 
auf geheimnisvolle Weise gegeben. Wenn er aus der Kindheit heraustritt, 
fangen sie an, in ihm zu knospen. Wenn er von der Jugendbegeisterung für 
das Gute und Wahre ergriffen wird, blühen sie und setzen zur Frucht an. 
In der Entwicklung, die wir nachher durchmachen, handelt es sich 
eigentlich nur darum, wieviel von dem, was unser Lebensbaum in seinem 
Frühling an Frucht ansetzte, an ihm bleibt. Die Überzeugung, daß wir im 
Leben darum zu ringen haben, so denkend und so empfindend zu bleiben, 
wie wir in der Jugend waren, hat mich wie ein treuer Berater auf meinem 
Wege begleitet. Instinktiv habe ich mich dagegen gewehrt, das zu werden, 
was man gewöhnlich unter einem „reifen“ Menschen versteht.
Der Ausdruck „reif“ auf den Menschen angewandt, war mir und ist mir noch 
immer etwas Unheimliches. Ich höre dabei die Worte Verarmung, 
Verkümmerung, Abstumpfung als Dissonanzen miterklingen. Was wir 
gewöhnlich als Reife an einem Menschen zu sehen bekommen, ist eine 
resignierte Vernünftigkeit. Einer erwirbt sie sich nach dem Vorbild 
anderer, indem er Stück um Stück die Gedanken und Überzeugungen 
preisgibt, die ihm in seiner Jugend teuer waren. Er glaubte an den Sieg 
der Wahrheit, jetzt nicht mehr. Er glaubte an die Menschen, jetzt nicht 
mehr. Er glaubte an das Gute, jetzt nicht mehr. Er eiferte für 
Gerechtigkeit, jetzt nicht mehr. Er vertraute in die Macht der Gütigkeit 
und Friedfertigkeit, jetzt nicht mehr. Er konnte sich begeistern, jetzt 
nicht mehr. Um besser durch die Fährnisse und Stürme des Lebens zu 
schiffen, hat er sein Boot erleichtert. Er warf Güter aus, die er für 
entbehrlich hielt. Aber es war der Mundvorrat und der Wasservorrat, 
dessen er sich entledigte. Nun schifft es sich leichter dahin, aber als 
verschmachtender Mensch. Zu gern gefallen sich die Erwachsenen in dem 
traurigen Amt, die Jugend darauf vorzubereiten, daß sie einmal das 
meiste von dem, was ihr jetzt das Herz und den Sinn erhebt, als Illusion 
ansehen wird. Die tiefere Lebenserfahrung aber redet anders zu der 
Unerfahrenheit.
Sie beschwört die Jugend, die Gedanken, die sie begeistern, durch das 
ganze Leben hindurch festzuhalten.
Im Jugendidealismus erschaut der Mensch die Wahrheit. In ihm besitzt er 
einen Reichtum, den er gegen nichts eintauschen soll.
(Albert Schweitzer)



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