[uplug] Jammern auf höchstem Niveau (was: (k)ubuntu 9.04 WPA2 wech)

Dirk Zemisch linux at zemisch.de
Do Mai 28 07:47:18 CEST 2009


Hallo Paul, Thomas und Mitlesende,

mal ein kurzer Rundumschlag in aller Frühe...

Paul Hänsch <paul.h at o2online.de> schrieb am 26.05.2009 11:02 Uhr:
> Thomas Orgis <thorgis at rz.uni-potsdam.de>, Tue, 26 May 2009 08:04:31
> +0200:
>> PS: Mir fällt an kubuntu wirklich einiges auf, das im Argen liegt...

Die KDE Entwickler sind wohl ihrer Zeit gerade etwas weit
vorausgeprescht - so mein Eindruck aus den Schlagzeilen zu KDE4. Aber
ich bin mir ziemlich sicher, dass die Realität hart am aufholen ist...

>> War KDE nicht so ein bissl
>> Deutschland-zentrisch? 

Ich denke, seit SuSe nicht mehr in Nürnberg gemacht wird, ist das nur
noch ein Gerücht. Oder eine Mär. Ergebnis ist aber dasselbe. Außerdem
werden auch deutsche Projekte, wegen Globalisierung und so, immer mehr
mit Projektsprache englisch aufgesetzt.

Macht wirklich Laune, wenn 25 Leute in einer Telefonkonferenz englisch
radebrechen, nur weil der Protokollant verdammt ist, sein Papier in
englisch abzufassen. Solltet ihr auch mal versuchen. Bringt echt Spaß,
solange man natürlich sein Hirn ausschaltet dabei...

> Full Ack! Bin ja selbst kein gegner von KDE aber ich habe auf dem neuen
> Desktop doch einiges vermisst, was ich in KDE3 zu schätzen gelernt
> habe. Einiges davon ist nun mittlerweile wieder hinzugekommen, mal
> sehen was da die Zeit bringt.

Ich bin ehrlich: Ich hab's mit Kubuntu versucht, aber das war schon in
der 6.06 nicht wirklich bedienbar (weiß nicht welche KDE Version das
war) - und bin darum über xfce doch bei Gnome gelandet.

Man kann dem Projekt ja vieles vorwerfen, aber bisher haben sie es immer
geschafft ihre Neuheiten so in die Bedienerführung einzupacken, dass es
nur kleiner Schritte der Nutzer bedurfte um auf dem laufenden zu
bleiben. Die Unterstützung von kommerzieller Seite vor allem bei der
Projektführung (Canonical etc.) hat da wohl einiges gerade gerückt.

KDE ist da für mich immer noch in der ursprünglichen Linux-Chaos-Suppe
stecken geblieben. Natürlich IMHO und komplett subjektiver Eindruck.

Aber (!) ich finde es wesentlich spannender die Wahl zu haben als von
einem Hersteller auf etwas halbgares festgenagelt zu werden.

> Wie wärs mit LXDE? 

Ich habe mir ja das neue Knoppix, das ja LXDE einsetzt, noch nicht
wirklich angeschaut, aber was ich gehört habe, klang vielversprechend
(vor allem für unterwegs). Hierzu noch kurz: Über eine andere Liste kam
die Info, dass wohl auf dem Linuxtag ein LXDE Track laufen würde und
dort auch ein Ausblick auf das kommende (?) Lubuntu gegeben würde. Man
sieht sich?!

> Jo, ich finde in den Desktop Environments könnte man vieles
> "unixiger" (siehe oben) und damit einfacher und sauberer gestalten.
> </einfach_mal_mit_rant>

Also ich bin mit meinem Gnome jetzt viel zufriedener als mit Windows XP.
Um auch mal was positives zu sagen. ;-)

Und zu guter Letzt noch etwas zum Ursprungsproblem: Ich hatte die Tage
das Problem, dass ich mich gar nicht mehr im WLAN anmelden konnte: weder
WPA noch WEP. Erst eine Neudefinition der entsprechenden WLAN
Verbindungen im network-manager haben wieder zu einem erfolgreichen
connect geführt. Da liegt wohl auch einiges in alpha- bzw.
beta-Versionen rum... Aber UMTS geht ab wie Schmitts Katze - echt ey!

Schönen Tach auch!
Dirk
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