[uplug] Wieder doch drucken [Was: OT: GPL vs. den Rest der Softwarewelt [Was: farbig drucken - cmyk kcmy u.a.]]

Thomas Orgis thorgis at rz.uni-potsdam.de
Mi Jun 25 01:32:03 CEST 2008


Am Tue, 24 Jun 2008 21:20:44 +0200
schrieb Lutz Willek <lutz.willek at belug.de>: 

> > Anmerkung: Die HPLIP Treiber können mit dem Farblaser an sich auch was anstellen, in der Praxis haben die bei mir aber nur gemurkst und sind gleich wieder verschwunden.

OK, ich muss da vorsichtig sein... ich weiß nur noch, dass ich hplip kurz drin hatte... und ich glaube, ich habe den Schuldigen (fälschlicherweise) dort gesucht, als CUPS bestimmte Postscript-Dateien (aus latex->dvips) ergebnislos verschluckte.
Später fand ich heraus, dass CUPS die Dateien druckt, wenn ich sie von Postscript level 2 zu level 3 konvertiere (bzw. überhaupt durch ps2ps jage)... also noch mal so ein Mist für sich.
Übrigens meine ich mich zu entsinnen, das das bei mir auf Arbeit auch so war (kein CUPS -- glaube ich -- sondern was-auch-immer auf Solaris)...

> > Ein bissl RAM im Drucker und man ist mit Postscript froh.
> Ein Tip ergänzend dazu: die neue hplip unterstützt die Farbdrucker jetzt 
> erheblich besser, ein Update könnte sich für Dich also lohnen.

Naja, wahrscheinlich war hplip schon OK... Version 2.8.6 . Aber: Was hat man denn überhaupt davon?
Ich finde es eigentlich ganz nett, das ich lediglich ne PPD brauche und dann läuft der Drucker, ohne dass mein Rechner rastern muss. Tonerstand und Wartungskram habe ich per Web-Oberfläche (ist ein Netzwerkmodell).
Ich überlege sogar ein bissl, CUPS zu kicken und den anscheinend verbauten LPD zu verwenden;-)
Hat hplip außer der Wartungsinfo andere Vorteile? Ansonsten lohnt es sich für netzwerklose Drucker... aber ich vermisse eigentlich nichts bei meinem 2605dn.

> Lustiges Gimmik war das Drucken über FTP, das haben erstaunlich viele 
> Leute angenommen

Ein weiteres Zeichen dafür, dass Drucksysteme einfach keinen Spaß machen. UNIX-mäßig ist die Idee ja auch recht offensichtlich: Ich kopiere die _Datei_ auf den Drucker und es kommt ein Ausdruck raus.
Ganz simpel (cat > /dev/lp0 ...).

> KDE und Gnome, was ist besser?

Ist für mich klar: Beide sind irgendwie dick, aber GNOME mag ich einfach nicht (die Optik, die Einstellung gegenüber dem Nutzer... die Chemie, eben).
Allerdings habe ich Schwierigkeiten, KDE als dick zu bezeichnen, wenn Firefox in Grundausstattung (also ohne minimal notwendige Plugins) schon mehr RAM braucht als ein Konqueror, der den KDE-Kram im Hintergrund lädt.
Naja, machen wir "dick" und "extrem dick" draus;-)

Ein Dorn im freie-Software-Fleisch ist bei den Browsern ja wirklich Opera, der mit weniger Resourcen so viel mehr an sinnvoller Funktion beherbergt... bei dem habe ich am Argument der sonst so überlegenen OpenSource-Entwicklung zu knabbern.

Naja, aber das wird ja wieder Off-topic.
Es ging ums Drucken. Da möchte ich einfach nochmal loswerden, dass ich eine Zukunft wünsche, in der man keine Druckertreiber braucht. Oder wenigstens _ein_ Standardprotokoll für Tintenstand & Co, neben/mit dem _einen_ Standardprotokoll für den Druck (Postscript, SVG, PNG/BMP, bla ...).


So denn,

Thomas.

-- 
Thomas Orgis, Student der Physik. Ansonsten Mensch.
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