[uplug] Mplayer - Bildgrößenoptionen

Sebastian Zschernig zscherni at arcor.de
Fr Feb 2 10:53:53 CET 2007


Hallo.

Danke, Ingo, für die Tips.

Am Friday 02 February 2007 09:38 schrieb Ingo Schaefer:
> Hi Sebastian,
>
>
> Machst Du dir manchmal die Muehe, die Fehlermeldungen zu lesen?

Freilich, nur verstehe ich sie nicht immer.

>
> > Dann gibt‘s noch unter „Aspect ratio“ vier Seitenverhältnisse, aber
> > wozu diese Auswahl dienen soll, ist mir überhaupt nicht klar.
>
> Um das Seitenverhaeltnis zu manipulieren - also z.B. 16:9 oder 4:3
> Format. Je nach Originalverhaeltnis kommen da mehr oder weniger
> sinnvolle Bilder raus. 

eben.

> Kann aber auch sein, dass Du einen eigentlich 
> in 16:9 vorliegenden Film hast, der nur in 4:3 auf Datentraeger
> gebannt wurde - damit kann das ausgeglichen werden.

Aha - also die Möglichkeit vorhergegangene Fehler wieder auszubügeln.

>
> > Wünschenswert wäre doch eigentlich, wenn der Film so groß wie
> > möglich in das Mplayer-Fenster eingepasst würde, bei Vollbild also
> > (je nach Bildschirm- und Filmformat) oben oder unten ganz ohne
> > schwarzen Rand... Bin ich da zu naiv?
>

> Ich benutz(te) immer:
> mplayer -zoom -fs <quelle>
>
> > Aber es ist nicht ganz das, was ich will (gibt nämlich blaue
> > Ränder, und schwarze wären netter...
>
> Das geht auch sicher zu verhindern - steht in der man-Page
>
> > Müsste ich nicht sowas wie „B=1280 oder H=800“ eingeben, damit mein
> > Bildschirm maximal ausgenutzt wird?
>
> Noe, der X-Server weiss ja wie gross der Bildschirm ist.

Aha. 
Bin begeistert von der -zoom-Option. Das war es doch, was ich wiedermal 
vergeblich suchte.
Mit mplayer ist dann auch der Rand schwarz, wie er sein soll. Nur mit 
gmplayer ist er leider hellblau und ich finde keine 
Änderungsmöglichkeit dafür.
{
man mplayer:
„ -fs (siehe auch -zoom) Vollbildwiedergabe (zentriert den Film und 
erstellt schwarze Balken rund um das Bild).  Wird nicht von allen 
Videoausgabetreibern unterstützt.“
}
Muss ich mir wohl mal angucken, wie man ohne das gui in den 
Kapiteln/Titeln herumspringen, Sprachen auswählen (-alang de fand ich 
ja schon) etc. kann.
>
> > warning: MPlayer-1.0rc1-1.pm.1.i586.rpm: Header V3 DSA signature:
> > NOKEY, key ID 3ab2ce5e
> > warning: libdvdread-0.9.7-0.pm.0.i686.rpm.rpm: Header V3 DSA
> > signature: NOKEY, key ID 5277a2fa
> > warning: libmp4v2-1.5.0.1-4.i586.rpm: Header V3 DSA signature:
> > NOKEY, key ID 5f6842a4
> > warning: twolame-0.3.9-0.pm.1.i586.rpm: Header V3 DSA signature:
> > NOKEY, key ID 1dfa8f0c
>
> Die Warnings bedeuten, dass die Schluessel zum Pruefen der Pakete
> nicht vorhanden sind.
>

Und ich dachte, dass die nosignature-Option das ignorieren lässt… 

> > Preparing...               
> > ########################################### [100%]
> >         package libdvdcss2-1.2.9-1 is already installed
>
>                                      ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Und da steht ganz genau, warum er nicht installiert. (1)
>

DAS war mir klar, aber das mit den KEYs nicht. Was da nun key und was 
signature ist, verstehe ich in der rpm-manpage nicht.

> > linux-on-hp-nx7400:/Speicherplatz/linux-pakete/Mplayer #
> > rpm -Uvh --force MPlayer-1.0rc1-1.pm.1.i586.rpm
>
> [..]
>
> Und das geht deshalb, weil die Ursache von (1) bei --force ignoriert
> wird.
>
Ich dachte eben, nosignature tut's.

Nun läufts ja aber (außer den blauen Rändern) alles fast wie's soll.

Mit -softvol gehen sogar XF86AudioLowerVolume und XF86AudioRaiseVolume. 
Nur XF86AudioMute hat keinen Effekt auf MPlayer.

Also vielen Dank Ingo.

Gruß

Sebastian

-- 
Nicht lange nach unserer Ankunft im Lager wurden Internierte aus einem 
kleineren Lager, das aufgelöst worden war, in das unsere verbracht. 
Alsbald fingen sie an, sich über die schlechte Zubereitung des Essens 
zu beschweren und ihren Mitgefangenen, die die vielbeneideten Posten in 
der Küche innehatten, vorzuwerfen, daß sie sie nicht gut ausfüllten. 
Darob große Entrüstung bei diesen, die Köche von Beruf waren und aus 
den Küchen der feinsten Hotels und Restaurants von Paris den Weg nach 
Garaison angetreten hatten. Die Sache kam vor den Direktor. Als er die 
Rebellen frug, wer von ihnen Koch wäre, stellte sich heraus, daß es 
einen solchen unter ihnen nicht gab. Ihr Anführer war Schuster und die 
anderen waren Schneider, Hutmacher, Korbmacher, Bürstenbinder und 
dergleichen. In ihrem früheren Lager aber hatten sie sich auf das 
Kochen verlegt und behaupteten, die Kunst ergründet zu haben, Speise in 
Massen auf ebenso schmackhafte Weise zuzubereiten, wie in kleinen 
Mengen. In salomonischer Weisheit bestimmte der Direktor, daß sie 
während vierzehn Tagen probeweise die Küche übernehmen sollten. Würden 
sie es besser machen, als die anderen, so behielten sie sie. 
Andernfalls aber würden sie als Ruhestörer eingesperrt. Gleich am 
ersten Tag bewiesen sie mit Kartoffeln und Kraut, daß sie nicht zuviel 
behauptet hatten. Jeder folgende war ein neuer Triumph. Also wurden die 
Nichtköche zu Köchen ernannt und die Berufsköche aus der Küche 
verwiesen. Als ich den Schuster frug, worin ihr Geheimnis bestünde, 
antwortete er mir: „Man muß mancherlei wissen, aber die Hauptsache ist, 
daß man mit Liebe und Sorgfalt kocht.“ Wenn ich seitdem höre, daß 
wieder einer zum Minister von etwas ernannt ist, wovon er nichts 
gelernt hat, rege ich mich darüber nicht mehr so sehr auf wie früher, 
sondern suche mich zur Hoffnung emporzureißen, daß er vielleicht ebenso 
taugt, wie der Schuster in Garaison zum Koch.
(Albert Schweitzer)



{unicode (utf-8)
zur Darstellung empfohlene Schriftart: / doporučené pı́smo: / recommended 
font: / police de caractères recommendée:
DejaVu Sans Mono}



Mehr Informationen über die Mailingliste upLUG