[uplug] Distributionswahl

Ingo Schaefer ingo at ingo-schaefer.de
Di Jul 12 14:41:46 CEST 2005


Hallo Jan und natuerlich auch die anderen Potsdamer Pinguine,
Jan Heidbrink wrote:

> An SuSE stört mich, daß sie in vielen Bereichen ihren eigenen Weg gehen, oft 
> funktionieren einzelne Sachen nicht mehr, nachdem man sich einen eigenen 
> Kernel gebaut hat etc, außerdem stört mich das Konzept, die ganze 
> Konfiguration mit YaST vorzunehmen anstatt direkt an den Konfig-Dateien.

Das stoert mich an SuSe auch. Leider bin ich auf einer Kiste bislang
darauf angewiesen und habe aktuell keine Zeit, den mir aufgezeigten
Loesungsweg mit einer anderen Distro zu gehen.

> * Geschwindigkeit (schlanke Distris bevorzugt, bei denen per Default nicht 
> Unmengen von Programmen beim Systemstart geladen werden)

Das kannst Du doch bei jeder Distro selbst beeinflussen.

> * Verfügbarkeit von ISOs

hat meine bevorzugte Distro.

> * Verfügbarkeit von aktuellen Paketen zum Updaten

hat meine bevorzugte Distro. Gibt auch ne Menge von Drittanbietern mit
kompatiblen Paketen.

> * große User-community (welche es einem erleichtert, Problemlösungen zu 
> ergooglen)

hat meine bevorzugte Distro.

> * guter Hardware-support

Denke, die ist okay.

> * Ich will das System noch selbst konfigurieren können anstatt alles von Tools 
> machen zu lassen. (natürlich nicht alles, auf einen runlevel-editor würde ich 
> zum Beispiel doch nicht verzichen wollen... ;-)

befehl dienst <on|off> ist nicht schwieriger.

> Mich würde hier vor allem interessiren, ob jemand von euch Erfahrungen mit 
> Debian oder Fedora gemacht hat. 

Ich habe auf einer Kiste mal Debian installiert und fand es fuer den
Gelegenheitsgebrauch zu kompliziert. Man kann nicht nur alles selbst
einstellen, sondern man muss es selbst tun.

Ich verwende als Haupt-Distro Fedora Core seit Version 1 und bin sehr
zufrieden. Allerdings bin ich viele Dinge schon gewoehnt, weil ich seit
Version 5.1 auf RedHat unterwegs bin.

Ich habe aber kaum Zeit, am System herumzuspielen, bin also drauf
angewiesen, dass nach der Installation ein halbwegs benutzbares System
herauskommt, wo ich nach maximal 30 bis 60 Minuten Konfiguration mit
arbeiten kann. Das ist mir mit Fedora gelungen.
Allerdings habe ich es noch nicht geschafft, auf die aktuelle 4er
Version umzusteigen - die 3er hab ich auch erst nach dem Platten-Crash
installiert, da war die 4 schon "zu sehen".

Ich empfehle also Fedora.

Gruss
Ingo
-- 
Vi ist ein Editor? Ich dachte immer das waere ein Spiel und Ziel ist
es wieder auf die Kommandozeile zu kommen.
                   (Christian Piehl in de.comp.sys.mac.lokale-netze)

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