[uplug] kernel panic durch norton ghost

Lars Ellenberg l.g.e at web.de
Mo Feb 16 19:19:03 CET 2004


/ 2004-02-16 18:48:06 +0100
\ DaHolM:
> >
>     From: "Lars Ellenberg"
>     Friday, February 13, 2004 12:43 PM
>     Subject: Re: [uplug] kernel panik durch norton ghost
> 
> 
>     > "
>     >   Ext-fs: journal inode is deleted
>     >   mount: error 22 mounting ext3
>     >   pivotroot: pivot_root (/sysroot,/sysroot/initvd) failed : 2
>     >   freeing unused kernel memory: 280k found
>     >   kernel panik: no init found. Try passing init: option to kernel
>     > "
> 
>     Anhand obiger Meldung kann man schlussfolgern, das vermutlich dein
>     Norton Ghost nicht alles bezüglich ext3 versteht, oder zumindest
>     ein paar Blöcke durcheinander gebracht hat beim zurückspielen.
> 
>     Jedenfalls ist die initrd nicht in der Lage das "echte" / zu
>     mounten und init (die Mutter? Vater?) aller Prozesse zu finden,
>     geschweige denn zu starten. Ohne initrd wäre die Fehlermeldung
>     sowas wie: "panic: no root ..."
> 
>     Lars
> >
> 
> mmh,
> 
> es ist wirklich so das ghost ext3 bis heute nicht versteht.
> wohl erst die neue version von 2004 ist in der lage
> parameter in lilo korrekt zu korrigieren.
> 
> die ursache nach norton liegt wohl darin, das lilo nach einem backup nicht
> gesagt wird wo genau sich welches system (/,boot, etc) befindet,
> daher greift der lilo sich den ersten eintrag (egal was hauptsache ohne
> kommentarzeichen) als / und sucht
> sich dort nen wolf nach der/die initrd ...
> also muss man erst mit ner bootdisk die lilo.conf neu ordnen, was dann das
> problem behebt.
> 
> danke lars für den tip

bitte, aber da ging jetzt einiges durcheinander.
bei der fehlermeldung (oben noch zu sehen) war die initrd ja schon
geladen. Es konnte nur das richtige root file system nicht
gemounted werden (weil dort offenbar einige bits schiefliegen).
Damit konnte dann auch /sbin/init nicht gestartet werden (weil es
ja auf dem nicht mount-fähigen bereich liegt.

der punkt ist: NG korumpiert offenbar teile des ext3
"system-bereiches" (möglicherweise, weil durch überschreiben mit
nur für ext2 sinnvollen "defaults").
danach ist dann ext3 nicht mehr in der lage zu mounten.
möglicherweise könnte man (nach fsck) als ext2 mounten.
aber das ist nicht sinn der sache, und ändert nichts daran, das NG
offenbar keine 1:1 backup/restore lösung ist, auch wenn sie es
behaupten.

	Lars



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