[uplug] Server unter debian -unstable- installieren undeinrichten?

Stefan Kuehn stefan-uplug at elchschwein.de
Mi Nov 5 19:09:13 CET 2003


Hallo zusammen,

>> - Wie heisst das LVM unter debian?
> lvm? ;-)
Ehrlich gesagt, war mir das zu einfach.
Sobald ich installiert habe, betrachte ich mal die manpage dazu

>> - Habt Ihr Empfehlungen fuer
>>   - einen imap-server?
> der uw-imap ist mir ganz sympatisch.
Ok, den empfehlen doch mehrere, ich denke ich werde den nehmen

>>   - eine fs, mit groesserem Augenmerk auf Stabilität und eine
>>     interne Moeglichkeit einen dump im laufenden Betrieb zu ziehen
> ext3 auf lvm, mit lvm snapshots.
Das ist ja fast wie bei mir "zuHause" (Sun Solaris)
lvm hies frueher sds und erlaubt heute snapshots, alternativ kann
ich aus dem ufs einen snapshot ziehen.
Wenn das so aehnlich ist, sollte sogar ich das hinkriegen.

> von wegen selbst compilieren: das kernel kannst du dir schon
> masschneidern, denk ich, das schaded nix...
> dann kannst du auch gleich md, lvm und ext3 fest einbauen.
md? Steht fuer metadevice und wird fuer das lvm benutzt?

Grundsaetzlich stimme ich Dir an der Stelle zu. Aber.....
ich habe mal gesehen wie jemand unter woody den Kernel auch in
die Paketverwaltung genommen hat und so beim dist-upgrade immer einen
aktuellen Kernel hatte.
Das wird allerdings spaetestens dann obsolet, wenn ich Eriks Hinweis auf
Stabilitaet endgueltig folge.
Na mal sehen.

>>   - die Aufteilung der HDD?
> ich hab jetzt vergessen ob du ide oder scsi gesagt hast,
> ich nehm jetzt mal ide an.
Meine Schuld, gar nichts hatte ich gesagt, ide stimmt aber, soll ja nur ein
kleiner (leiser) und kostenguenstiger Server sein

> /dev/hda, hdb, hdc
> (besser, wenn du mehr channels hast: hda hdc hde)
Das ist klar, allerdings hat das Mainboard nur 2 Kanaele.
Und in dem Moment in dem ich ueber eine zusaetzliche ide-pci-karte
nachdenke, packt mich der Erhgeiz und es koennte auch eine Raid-Karte werden.
Dann allerdings wuerde ich an die internen ide-Kanaele kleine HDD anschliessen und
so System und Daten sehr strikt trennen.
Und schon wieder verschluckt mein Ehrgeiz viel Geld.

> auf *jeder* platte ne grosszügige boot (oder kleine boot plus
> grosszügige root) partition. da kann dann auch einfach ein
> minimal rettungssystem drauf sein. (es gibt sachen, die gibt es
> gar nicht, und dann freust du dich, das du auf der dritten platte
> auch noch ne lauffähige root partition direkt zugänglich hast.)
Danke, guter Hinweis

> lass auf jeder was frei für windows (falls du soviel platz
> brauchst)....
Wieso fuer Windows?
Eigentlich soll das ein richtiger Server werden und nur unter Linux laufen und NIE
wieder gebootet werden (ich weiss, dist-upgrade usw, aber man darf ja noch traeumen).

> auf hda und hdc jeweils eine linux swap partition.
> (load balancing wird dann intern gemacht.)
> wenn du wirklich willst, kannst du auch swap über md machen, aber
> ich täts lassen... falls dann allerdings eine deiner platten
> kaputt geht, und der swap war aktiv, dann
> hasdemarichtichpechjehabt,keule!
Ja, das ist bei meinem "zuHause"OS auch so, allerdings stirbt der bei jedem
HDD-Fehler wenn / oder swap betroffen ist. Dann aber schreibt er den Core
auf die noch verbleibende HDD und schon kann ich wieder analysieren.
Stellt sich die Frage ob debian bei einem kernel-crash einen core rausschreibt und wie.

> jetzt zum rest:
> md (software-)raid1 über den rest von hda und hdc,
> lvm über md0 und evtl. auch über einen teil von hdb.
Hmm, hier sehe ich dann doch Unterschiede
Nur um das verstanden zu haben, ich kreiiere ein raid ueber alles und
teile es spaeter via lvm wieder auf?
Normalerweise kenne ich die Variante, dass ich jede einzelne Partition (aka slice)
1:1 gegen eine gleich grosse auf einer anderen HDD spiegele

>   vgcreate stephans-lvm /dev/md0 /dev/hdb6
> logical volume, NOT striped, explizit angeben, dass es auf md0
> liegen soll:
> lvcreate -L 4G -n home stephans-lvm /dev/md0
> ... etc. ...
Um das zu verstehen, werde ich wohl jede Menge manpage lesen muessen.

[Performance bei Mirroring]
Das ist klar und klasse

> backup im laufenden betrieb per lvm snapshot:
> lvcreate -s -n snap-home-2003-11-11 -L 400M /dev/stephans-lvm/home [/dev/hdb6]
> evtl hier explizit angeben, dass es auf hdb liegen soll (für das
> snapshot brauchst du nicht notwendig raid mirroring).
> jetzt kannst du in aller ruhe per rsync, mkisofs, tar, cpio, dd,
> oder was dir sonst gefällt ein in sich stimmiges backup vom
> /dev/stephans-lvm/snap-home-etc. machen, zum beispiel auf den rest
> von hdb.
Und alles kann ich wunderbar skripten, durch einen Packer jagen und ist genau das was ich wollte.

> war das so in etwa was du dir unter antwort vorstelltest?
Das war deutlich mehr als ich erwartet habe und nun habe ich jede Menge zu tun.

Um das Alles so nach und nach zu verstehen und umzusetzen, werde ich mir das Layout
erst mal fuer eine HDD ausdenken und auf der letzten HDD installieren.
Anschliessend kann ich dann die Raids einrichten und langsam aber sicher umziehen.

Vielen Dank fuer die Muehe

Stefan




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